Sa

05

Sep

2009

Hong Kong

Juhu, unter uns liegt das chinesische Meer und aus dem Flieger sind zahlreiche Inseln zu sehen und über die gesamte Wasserfläche sind große Frachtschiffe, die in einer riesigen Anzahl alle auf den gleichen Punkt zusteuern. Es gibt in dem Film “Troja“ eine Szene, in welcher tausend griechische Galeeren auf der Ägäis in Richtung Troja segelnd in der Großaufnahme gezeigt werden. Exakt diese Szene zeigt sich mir, naja die Schiffe sind etwas größer und moderner geworden und Troja heißt nun Hong Kong. ;-)

Nachdem wir einen atemberaubenden Sinkflug durch die Wolkenkratzer genießen durften, landet das Flugzeug auf dem Flughafen Chep Lap Kok – Hong Kong nahe der Insel Lantau. Wie gesagt: Nahe der Insel,  nicht auf , denn der Flughafen liegt auf aufgeschüttetem Sand mitten im Meer.

Glücklicherweise ging die Prozedur mit der chinesischen Einreiseverwaltung mit meinem „student visa“ sehr schnell und auch beide Gepäckstücke kann ich auf dem Laufband recht zügig ausmachen.

Kaum treten wir (Lisa, Weronica und ich) in die Flughafenhalle ein, da sehe ich bereits meine 2nd Years Tine und Phil, die mit einigen LPC Schülern aus den verschiedensten Nationen (u.a. Phillipinen, Italien, Hong Kong, Estland …) mit Schildern und Flaggen winken.

Nun betrete ich also mit einem grinsenden Gesicht Hong Kong. Das Grinsen verschwindet sofort als mich eine heiße drückend feuchte Wand aus Luft erwartet. Im Flugzeug sagte man uns, dass es in Hong Kong 36 C warm ist und sich durch die Luftfeuchtigkeit und die stehende Luft alles noch heißer anfühlt, aber damit habe ich nun wirklich gerechnet. Dabei stand die Sonne bereits knapp über dem Horizont.

Das Gebiet ist übrigens viel größer als man erwartet. Es dauerte etwa 1,5 Stunden bis der Bus uns endlich zum Campus brachte.

Zwar habe ich die wahre Skyline noch nicht gesehen, aber wir sind durch einige Vororte gefahren, in denen mindestens zwanzig riesige Wohnhochhäuser nebeneinander stehen. Diese Ausmaße versteht man erst, wann man es mit den eigenen Augen sieht. Für die nordischen Leser hier der Vergleich mit dem Maritim Hotel:  Ein normales Wohnhaus ist hier doppelt so groß und mindestens dreimal so breit. ^^

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